Niederrheinliga 2017/2018 U19

Am kommenden Sonntag startet die A-Jugend des 1. FC Kleve gegen ETB Schwarz-Weiß Essen in die neue Saison der Niederrheinliga. In der vergangenen Spielzeit fiel die Entscheidung über Aufstieg oder Verbleib in der Leistungsklasse erst in einem Entscheidungsspiel gegen den VfB Hilden. Zuvor hatte man in der Niederrheinliga-Qualifikation im direkten Duell mit der SSVg Velbert nur auf Grund des schlechteren Torverhältnisses den zweiten Platz belegt. Dennoch konnten sich die Schwanenstädter als bester Zweitplatzierter für das Entscheidungsspiel qualifizieren, welches man glücklicherweise mit 1:0 gewann.

Als Nachfolger von Markus Verkühlen und Lukas Nakielski übernahmen Aleh Putsila und Hikmet Eroglu die Trainingsleitung am Bresserberg. Beide kennen sich schon aus Spielerzeiten und liefen ein Jahr gemeinsam für den 1. FC Kleve in der Oberliga auf. Die Saisonvorbereitung begann auf Grund der Qualifikation, die erst am 9. Juli mit dem Entscheidungsspiel endete, erst spät. "Die Jungs brauchten auch mal eine Pause.", erklärte Eroglu. "Wir haben zunächst locker angefangen und uns dann immer weiter gesteigert." Putsila ergänzt: "Die Jungs sind keine Profis. Demnach verlief die Vorbereitung nie ideal, doch wir mussten mit den Mitteln arbeiten, die uns zur Verfügung standen. Alles in Allem sind wir jedoch zufrieden." In den Testspielen konnte man ebenfalls zufriedenstellende Ergebnisse einfahren. Gegen die U19 des SV Budberg gewann man mit 5:0 und gegen die zweite Mannschaft des eigenen Vereins spielte man 2:2-Unentschieden. Im diesjährigen Rilano-Cup trafen die A-Junioren bereits auf den direkten Ligakonkurrenten aus Fischeln und landeten schließlich auf dem dritten Platz, nachdem man im kleinen Finale die eigene B-Jugend mit 3:0 geschlagen hatte. Im Rückblick auf das Turnier räumt Putsila ein, man habe in jedem Fall große Unterschiede zwischen Leistungsklasse und Niederrheinliga feststellen können

Mit Blick auf die neue Saison sind sich beide Trainer einig, dass die Mannschaft sich erst einmal in der Niederrheinliga zurecht finden muss. "Kaiserslautern ist auch als Aufsteiger Meister geworden", scherzt Putsila zunächst, fügt jedoch hinzu, man sei sich definitiv im Klaren, dass es keine einfach Saison werden wird. Primäres Ziel sei erst einmal der Klassenerhalt, sprich der Verbleib in der Niederrheinliga. Dies ist jedoch keine einfache Aufgabe, da es deutlich mehr Abstiegsränge als beispielsweise in der Leistungsklasse gibt und es somit schwierig ist, sich langfristig zu etablieren. Die Stärken ihrer neuen Mannschaft sieht das Trainerteam im großen Teamgeist der Spieler: "Man merkt, dass die Jungs schon ziemlich lange zusammenspielen und sich auf dem Platz gut verstehen. Wenn der Wille da ist, sind sie definitiv auf dem richtigen Weg." Einen weiteren Vorteil sieht Putsila in der Ausgeglichenheit des Kaders: "Hier gibt es wenig Qualitätsunterschiede. Alle können Fußballspielen. Somit wird der Kampf um die Startplätze entsprechend groß sein. Die Jungs müssen es einfach wollen."

Im Hinblick auf das Spiel am Sonntag gegen SW Essen erklärt Putsila: "Wir sind motiviert und wollen mit dem Gedanken ins Spiel gehen, alles zu tun, um zu gewinnen." Die Gäste aus Essen sind nach einem Jahr Abstinenz ebenfalls wieder in die Niederrheinliga aufgestiegen. "Für uns ist es schwierig, die Gegner einzuschätzen. Wir sind neu in dieser Liga", fügt Eroglu hinzu. "Vermutlich ist Essen auf dem Papier der leichte Favorit, aber ob das wirklich so ist, wird sich erst am Sonntag zeigen. Wichtig ist, dass jeder Spieler nach der Partie mit dem Wissen in den Spiegel gucken kann, alles gegeben zu haben." Die Partie findet morgen früh auf dem Kunstrasenplatz des Gustav-Hoffmann-Stadions statt. Unter der Leitung von Schiedsrichter David Wendland wird die Partie um 11 Uhr angepfiffen. Mit einem Auftaktsieg in die neue Spielzeit zu starten, wäre sowohl für die Spieler, als auch das Trainerteam sicherlich mehr als zufriedenstellend.

Quelle: RP

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