Wichtiges Abstiegsduell der zweiten Mannschaft an Gründonnerstag

Nach der 3:4-Niederlage beim Tabellensechsten SC Bocholt steht für die Spieler der zweiten Mannschaft des 1. FC Kleve am Gründonnerstag ein weiteres wichtiges Spiel an. Sie empfangen um 19.30 Uhr auf dem unteren Kunstrasenplatz den TSV Wachtendonk-Wankum. Aktuell trennen beide Teams nur fünf Punkte, wobei die Klever Reserve die aktuell schlechtere Ausgangslage hat. Denn die Rot-Blauen stehen auf Tabellenplatz 15 und damit auf einem Relegationsplatz. Mit dem SV Rindern (Platz 17, 20 Punkte) und dem Kevelaerer SV (Platz 14, 22 Punkte) sind zudem noch zwei weitere Teams direkt mit dem möglichen Abstieg konfrontiert. Und auch bis Platz elf haben die Klever aktuell nur sechs Punkte Rückstand. Der Abstiegskampf verspricht also in den nächsten Wochen noch weiter spannend zu bleiben.

Dazu wäre für die Klever allerdings ein Sieg an Gründonnerstag gegen den TSV Wa./Wa. wichtig. Nach unserem Spiel gegen Bocholt wäre es möglicherweise die Möglichkeit, weitere wichtige Punkte zu sammeln, aber es wird ein knappes Spiel. Am Ende entscheidet vielleicht auch das Quäntchen Glück“, meint Lukas Nakielski, Trainer des 1. FC Kleve II. Eine gute Unterstützung könnten allerdings die Jugendspieler sein, die ab sofort in den Senioren spielberechtigt sind. „Wir erhoffen uns natürlich durch die dazugestoßenen Spieler der U19 nochmal mehr Konkurrenzkampf im Training und wollen unser Spiel zu Hause bei uns auf der Anlage durchbringen, das heißt vor allem ein intensives, schnelles Spiel mit gradlinigem Zug nach vorne“, sagt Nakielski und ergänzt: „Trotz allem müssen wir die jeweilige Konterabsicherung hochhalten und ein taktisch sauberes Spiel zeigen. Also Hirn und Herz.“

Beim 2:2 im Hinspiel in Wachtendonk-Wankum habe seine Mannschaft ein anständiges Spiel gezeigt, auch wenn der damalige Gastgeber feldüberlegen gewesen sei. „Trotzdem haben wir uns reingebissen und hätten mit etwas Glück sogar gewinnen können. Wachtendonk/Wankum war damals allerdings noch unter den Top fünf. Heute sind die Vorzeichen ein bisschen anders. Beide Mannschaften stecken im Abstiegskampf. Ich erwarte ein verbissen geführtes, enges Spiel. Wahrscheinlich mit relativ wenig Torchancen. Am Ende wird die Mannschaft gewinnen, die weniger Fehler macht und deren Tagesform besser ist“, meint Nakielski.

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