„Wir unterstützen uns jederzeit“

Fünf Fragen an... Tim Haal 

Mittelfeldspieler Tim Haal gehört zu den Säulen in der Klever Mannschaft. In dieser Saison hat der 30-Jährige bislang nur ein Spiel verpasst. Im FC Aktuell-Interview spricht er über das verlorene Kreis-Derby, den heutigen Gegner und über die Stärken seiner Mannschaft.

Das Kreis-Derby beim SV Straelen habt Ihr trotz einer guten Leistung mit 1:3 verloren. Woran lag es deiner Meinung nach?

Tim Haal: Dieses Spiel mit einer Niederlage zu beenden war unnötig. Wir haben zu einfache Fehler gemacht, die mehr als vermeidbar waren, aber gut, es ist jetzt so passiert. Wir können es nicht ändern, aber man trifft sich zum Glück immer zwei mal in der Saison ;)

Zuvor habt Ihr nach einem schlechten Saisonstart vier Spiele in Folge gewonnen. Wie bewertest du Euren bisherigen Saisonverlauf? 

Haal: Wir schauen nicht zurück, sondern immer aufs nächste Spiel und der Verlauf einer Saison kann sich immer und jederzeit ändern. Deswegen: Am Ende wird abgerechnet, da kann man den Verlauf der Saison nachgehen.

Mit dem Cronenberger SC empfangt Ihr heute einen Aufsteiger. Wie schätzt Du den Gegner ein?

Haal: Wir schauen nicht auf Namen, Gegner oder Tabellen. Es erwartet uns ein guter Gegner, aber wir haben auch genug Qualität und werden wieder versuchen unser Spiel durch zu bringen und die Fehler abzustellen, die wir im letzten spiel gemacht haben.


Du gehörst zu den dienstältesten Spielern im Team. Außerdem hast du bisher nur ein Saisonspiel verpasst. Wie siehst du deine Rolle in der Mannschaft?

Haal: Ich denke nicht, dass es darum geht oder wichtig ist, welche Rolle wer spielt. Das Gesamtpaket muss stimmen und das ist das, was uns ausmacht. Wir ergänzen uns alle sehr gut. Ich bin halt jemand, der gerne die Drecksarbeit macht; der sich nicht zu schade ist, in die Zweikämpfen zu fliegen, egal wie weh es tut


Was zeichnet Euch als Mannschaft aus? 

Haal: Wir haben ein Trainerteam, das uns vorlebt, wie ein Team funktionieren muss. Sie wissen, wann Spaß angesagt ist, aber wissen auch, wann der Spaß vorbei ist.

Man versteht sich auf und neben dem Platz als komplettes Team – das Trainergespann mit hinzugenommen. Das macht uns einfach zu einer Truppe, die zusammen steht und sich jeder Zeit unterstützt und immer unangenehm zu bespielen ist. Das zeichnet uns aus.

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